Wachkoma Selbsthilfe Tirol

Die Wachkoma-Selbsthilfe wurde gegründet um den Menschen im Wachkoma eine Stimme zu geben. Ist man mit der Diagnose Wachkoma eines Angehörigen konfrontiert, ändert sich die Lebens- und Familiensituation dramatisch. Der Austausch sollte eine Möglichkeit bieten für sich und den Betroffenen den besten Weg zu finden. Eines der vorrangigen Ziele ist die Optimierung der Langzeitpflege- und Betreuung von Menschen im Wachkoma.

Apallisches Syndrom = Wachkoma

Als Apallisches Syndrom wird ein Krankheitsbild bezeichnet, bei dem ein Patient wach zu sein scheint, jedoch nicht in der Lage ist, mit seiner Umgebung bewusst Kontakt aufzunehmen. Man findet das Apallische Syndrom am häufigsten nach schweren Schädel-Hirn-Verletzungen, jedoch auch nach anderen Formen der Hirnschädigung (z.B. Sauerstoffmangel, schweren Vergiftunger). Beim Apallischen Syndrom öffnet der Patient nach einer Phase der Bewusstlosigkeit wieder die Augen, nimmt jedoch keinen/wenig Blickkontakt auf. Es besteht oft Beuge- oder Streckspastik der Extremitäten, was im weiteren Verlauf zu Versteifungen an den betroffenen Gelenken führen kann.
Der Schlaf-Wachrhythmus ist nach einer Übergangsphase wieder ungestört, die vegetativen Funktionen wie Atmung und Kreislaufregulation sind erhalten.
Das Apallische Syndrom kann nach einer schweren Hirnschädigung eine Durchgangsform der Bewusstlosigkeit sein, aus welcher der Patient zu einer weiteren Erholung fähig ist. In seltenen Fällen stellt es ein Endstadium dar, das Jahre überlebt werden kann und einer speziellen Pflege und Betreuung bedarf.

Weitere Informationen zum Krankheitsbild, medizinischen Fachbegriffen, Fachvorträgen und vieles mehr finden Sie auf der Website der Österreichischen Wachkoma Gesellschaft unter www.wachkoma.at.

 

 

 

Wachkoma
Biedring 16a
6352 Ellmau
Tirol - Austria
Telefon: +43 5358 3083
Email: v.elsigan@gmx.at

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